„Beeil dich, Jona“ – damit, an Bord zu kommen, denn beim Schiffsgottesdienst der Gasthausmission auf der MS Moby Dick sind die Plätze begehrt. Es ist auch ein Sommer-Highlight für den Wirtestammtisch der DEHOGA Berlin.
Der biblische Prophet Jona hätte Augen gemacht: Der Wal am Schiffsanleger trägt Zahnspange! „Aus Gründen der Sicherheit“, flicht Christian Garbrecht von der Reederei „Stern und Kreis“ ein, „mehr als ein Mitglied unserer Besatzung hat sich an den Walzähnen schon den Kopf gestoßen. Deshalb wurden sie von einem Bogen eingefasst.“ Es sieht tatsächlich aus wie ein großer Draht. Die Besatzung, das ist das Team der Stern-und-Kreis-Schifffahrt an Bord der MS Moby Dick, mit dem die Berliner Gasthausmission am „in See sticht“; den Tegeler See, um genau zu sein.

Der Gottesdienst ist ein Traditionsformat, das jeden Sommer sein Publikum lockt: Mitarbeitende der Berliner Gastronomie und Hotellerie, Mitglieder der umliegenden Kirchengemeinden, Gäste, die über die sozialen Medien oder den Newsletter der DEHOGA von der Veranstaltung erfahren haben, Touristen. Die Plätze im Bauch des 48-Meter-Wals waren alle begrenzt. Zum Glück spielte das Wetter mit, die Sonne schien, ein kräftiger Wind wehte und machte die Entscheidung für einen Platz an Deck leicht.