Glaube trifft Gastgewerbe!

Das passt! Auch Jesus war gerne Gast. Manchmal lud er sich selbst ein, etwa beim Zöllner Zachäus, dem er ankündigte: „Ich will mit dir essen“ und ihn dazu brachte, im Rekordtempo vom Baum zu steigen (und den Tisch zu decken).

Ganz ohne den Gedanken an Glaube und Christentum erwarten Gäste heutzutage genau diesen Service: Volle Aufmerksamkeit, schnelle Reaktion, eine gute Bewirtung bzw. Unterkunft. Die bekommen sie! Dem Gast das Gefühl von Zuhause zu geben, möglicherweise in einer anderen Stadt, und unabhängig von seinem gesellschaftlichen Status, das ist die Gabe des Gastgewerbes.

Der Kirchliche Dienst im Gastgewerbe ist das Netzwerk für alle, die in Hotellerie und Gastronomie arbeiten. Wir (be-)stärken ihr Bedürfnis nach Verbundenheit und kleinen Kraftquellen im Tagesgeschäft. Die Erfahrung, getragen zu sein und gesehen zu werden, tut allen gut, der Hoteldirektorin genauso wie dem Sternkoch, der Servicekraft oder dem Housekeeping.

Der Dienst am Mitmenschen ist es, den Jesus selbst gelebt und gelehrt hat.

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch.“ Mt. 7,12

Die Zeiten haben sich geändert. Die Taktung am Arbeitsplatz ist höher, die Wertschätzung geringer. Dienst ist immer noch Dienst, aber Dank oft nicht mehr Dank. Das Gastgewerbe ist hohem Druck ausgesetzt, von innen und von außen. Lange Arbeitszeiten, Feiertags-, Wochenend- und Nachtschichten schränken die Zeitfenster für die eigene Familie oder den Freundeskreis außerhalb des Betriebs ein, stärken umgekehrt aber auch den Zusammenhalt innerhalb der Gastro-Familie.

Sie leisten Gutes an Ihrem und Ihrer Nächsten – was wollen Sie, das wir Ihnen Gutes tun?